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Regulierung

Datenschutz-Grundverordnung

Abkürzung: DSGVO

EU-Verordnung die einheitliche Standards für den Schutz personenbezogener Daten in der gesamten Europäischen Union festlegt.

🧒
Einfach erklärt
Für jeden verständlich — ohne Vorkenntnisse

Die DSGVO sagt: Deine Daten gehören dir. Unternehmen dürfen sie nur nutzen, wenn du zustimmst, und müssen dir sagen, was sie damit machen. Wenn deine Daten gestohlen werden, müssen sie es innerhalb von 3 Tagen melden. Wer sich nicht daran hält, zahlt hohe Strafen.

Ausführliche Erklärung

Die DSGVO (GDPR auf Englisch) gilt seit Mai 2018 und betrifft alle Organisationen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten — unabhängig vom Sitz der Organisation. Kernprinzipien: Rechtmäßigkeit, Zweckbindung, Datensparsamkeit, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität. Rechte der Betroffenen: Auskunft, Löschung, Berichtigung, Portabilität, Widerspruch. Datenpannen-Meldepflicht binnen 72 Stunden an Aufsichtsbehörde. Bußgelder bis 20 Mio. EUR oder 4% des globalen Umsatzes.

>Wie funktioniert das?

1

Rechtsgrundlage: Für jede Datenverarbeitung braucht es eine Rechtsgrundlage (Einwilligung, Vertrag, berechtigtes Interesse)

2

Transparenz: Datenschutzerklärung informiert Betroffene über Art, Zweck und Dauer der Verarbeitung

3

Betroffenenrechte: Prozesse für Auskunft, Löschung und Portabilität implementieren

4

Datenpannenmeldung: Bei Breach binnen 72h an zuständige Datenschutzbehörde melden

5

Technische Maßnahmen: Privacy by Design und Privacy by Default implementieren.

?Häufig gestellte Fragen
Antwort

Jede Organisation weltweit, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeitet — von deutschen KMUs bis zu US-Tech-Konzernen. Auch Vereine und Behörden sind betroffen.

Antwort

Alle Informationen, die eine natürliche Person direkt oder indirekt identifizierbar machen: Name, E-Mail, IP-Adresse, Standortdaten, Cookies, biometrische Daten und mehr.

Antwort

Für schwerwiegende Verstöße: unzureichende Rechtsgrundlage, Verletzung von Betroffenenrechten, Datentransfers in Drittländer ohne angemessenes Schutzniveau und fehlende Datenpannenmeldung.

Antwort

Weil jedes Unternehmen das EU-Bürger als Kunden hat — also fast jedes global tätige Unternehmen — die DSGVO einhalten muss, unabhängig vom eigenen Standort.

Antwort

Verarbeitungsverzeichnis erstellen, Datenschutzerklärungen anpassen, Auftragsverarbeitungsverträge abschließen, technische Schutzmaßnahmen implementieren und Datenpannenprozess aufbauen.

Quick Facts
KategorieRegulierung
AbkürzungDSGVO
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